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Schulprogramm der Grundschule Glücksburg

  1.Schulprofil
Lage an der Flensburger Förde

Die 135 Schülerinnen und Schüler unserer Schule kommen aus Glücksburg, einer Kleinstadt und einem beliebten Urlaubsort an der Grenze zu Flensburg und den Dörfern der Umgebung.

 

Glücksburg zeichnet sich durch seine besonders schöne Lage an der Flensburger Förde aus. In direkter Schulumgebung befinden sich ein großes Waldgelände und das Wasserschloss. Neben der direkten Ostseenähe und der Natur können aber auch die Vorteile der Universitätsstadt Flensburg mit ihren vielen außerschulischen Lernorten genutzt werden.

Zusammenarbeit mit der Förderschule

Die Grundschule Glücksburg war ehemals eine Grund- und Hauptschule. Seit den 60er Jahrensind die Schülerzahlen in der Bundesrepublik rückläufig, so dass die Hauptschule im Jahre 1999 stillgelegt wurde und in die freiwerdenden Räume das Förderzentrum Glücksburg und die Volkshochschule einzogen.

Im Sommer 2010 verließ auch die Förderschule die Stadt Glücksburg. Aufgrund weiter sinkender Schülerzahlen wurde sie in das Förderzentrum in Sörup integriert. Von dort sind nun Kollegen abgeordnet, die unsere Arbeit an der Grundschule in Glücksburg unterstützen, so dass wir weiterhin einen intensiven Austausch pflegen.

Arbeitsgruppe Schulentwicklung

Die Arbeit der Schulentwicklungsgruppe (zusammengesetzt aus Lehrkräften und Eltern) kann auf einige Erfolge zurückblicken: Ersatz der alten Schulmöbel durch höhenverstellbare Tische und Stühle, Anschaffung von anschaulichen Unterrichtsmaterialien, Verschönerung der Klassenräume und des Schulgebäudes, die Neugestaltung des Schulhofes.

Jahrgangsklassen und jahrgangsübergreifendes Lernen

Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Glücksburg werden in Jahrgangsklassen unterrichtet und erhalten zusätzlich in Projekten und in den Patenstunden, die wöchentlich stattfinden die Möglichkeit, jahrgangsübergreifend zu arbeiten und voneinander zu lernen.

 

 

2. Schulgebäude und Schulgelände

 

Räume

Die Grundschule verfügt über 8 Klassenräume,  mit angrenzenden Gruppenräumen, in denen Computer untergebracht sind, einen Musikraum,  eine Aula, einen Psychomotorikraum, eine Schulküche und eine Sporthalle.

Räume der Betreuten Grundschule

Die beiden Räume der Betreuten Grundschule sind im Schulgebäude integriert und befinden sich neben der Sporthalle.

Sanierung

In den letzten Jahren wurde die Schule grundlegend saniert:

Das Dach und die Fassaden des Hauptgebäudes, sämtliche Fenster und die sanitären Anlagen der Sporthalle sowie  der Sporthallenboden wurden erneuert. Außerdem wurden die notwendigen Brandschutzmaßnahmen umgesetzt. Besonders froh sind wir über unsere neue, hochmoderne Schulküche und den angrenzenden Speiseraum. Hier wird täglich für die Schulkinder von einer Köchin ein gesundes Mittagessen zubereitet. Das Essen nehmen die Kinder dann zusammen mit den Erzieherinnen in dem hellen Raum, der durch eine Terrassentür mit dem Garten verbunden ist, ein. In einer  Projektwoche haben die Schülerinnen und Schüler den Raum zusammen mit den Betreuungskräften freundlich gestaltet.

 

Außengelände

Ein Teil des Schulhofes wurde mit Spielgeräten und durch Begrünung bereits sehr ansprechend gestaltet. Vor der Sporthalle wurde ein Fußballplatz mit kleinen Toren und einer kompletten Holzumrandung errichtet. Davor ist eine kleine grüne Insel entstanden, die mit Tischen und Bänken zum Verweilen einlädt. Der Schulhof ist von allen Klassenräumen und der Verwaltung aus einzusehen. Die Lage auf dem Kegelberg

gewährleistet zusätzlich die Überschaubarkeit des

Schulgeländes.

 

 

3. Schwerpunkte unseres Schullebens

 

Unsere Aufgabe als Grundschule sehen wir darin, den Kindern einen positiven Start in das Schulleben zu ermöglichen, sie zum Lernen zu motivieren, Leistungsbereitschaft zu fördern und ihnen die Grundwerte eines harmonischen und toleranten Zusammenlebens zu vermitteln.

Unter den folgenden Überschriften haben wir unsere Schwerpunkte zusammengefasst.

 

 

3.1 Förderung der Lern- und Leistungsbereitschaft

Unterschiedliche Kinder,

unterschiedliches Lerntempo

Menschen lernen unterschiedlich und in unterschiedlichem Tempo. In einer Grundschulklasse geht das Leistungsvermögen besonders stark auseinander, auch die soziale Herkunft der Kinder schafft ungleiche Voraussetzungen. Die Ergebnisse der PISA-Studie und die Erkenntnisse der aktuellen pädagogischen Diskussion zeigen uns, dass wir den Kindern mehr Raum und Zeit geben müssen, um sich Wissen auf eigenen Wegen und mit unterschiedlichen Materialien anzueignen. Allen Kindern gerecht werden zu können und jeden nach seinem Vermögen zu fördern setzt neue Unterrichtsstrukturen und veränderte Unterrichtsorganisationen voraus.

 

 

Dazu haben wir erste Schritte umgesetzt:

 

Öffnung des Unterrichts

 

● Förderung eigenständigen Lernens und Öffnung der Unterrichtsorganisation durch bereitgestellte Materialien und Klassenraumgestaltung

● wenn möglich Freiarbeitsphasen im Blockunterricht

(8.05 bis 9.50 Uhr)

● Erweiterung der Anschauungs- und Freiarbeitsmaterialien

● Einbindung verschiedener Ansätze der Montessori-Pädagogik

 

Förderung

 

● Förderprogramme für Kinder mit einer Lese-Rechtschreibschwäche

● Förderprogramme für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache (DAZ)

● Förderung durch Teilnahme an den Projekten "Lesen macht stark" und "Mathe macht stark"

● Tests zur Lerndiagnose (Hamburger Lese- und Schreibprobe, Diagnostische Bilderliste) während der Eingangsphase (1./2. Schuljahr)

● Eingangsdiagnostik im Fach Mathematik

● individuelle Lernpläne

● Beratung durch Sonderpädagogen

 

 

3.2 Vermittlung von Lesekompetenz und Lesemotivation

 

Lesekompetenz ist eine wesentliche Voraussetzung für alle Schulfächer und das Bestehen in unserer Gesellschaft. Als Grundschule sehen wir neben der Vermittlung der Lesekompetenz eine wichtige Aufgabe darin, die Lesemotivation zu fördern. Die Vielfalt der folgenden Angebote spiegelt die Bedeutung wider, die wir diesem Punkt beimessen:

 

● Einrichtung von Bücherkisten und Leseecken in jedem Klassenraum

● ab dem 2. Schuljahr jährlich ein bis zwei Bücher als Klassenlektüre

● Erstellung von Lesetagebüchern

● Vorstellung der Lieblingsbücher in der Klasse

● Teilnahme am Vorlesetag

● Teilnahme am Projekt „Zeitung in der Grundschule“

● regelmäßige Besuche in der Stadtbücherei

● Buchausstellung zur Weihnachtszeit in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei

● Autorenlesungen/ Teilnahme an der Jugendbuchwoche

● Einrichtung eines Lesepasses

● regelmäßige Vorlesezeiten während der Frühstückspausen

● Lesepaten-Projekt (Ausgebildete Lesepaten kommen stundenweise in die Schule und unterstützen die Kinder, insbesondere der Eingangsstufe.)

● Teilnahme am Antolin - Leseprojekt

 

 

3.3 Positive Lernatmosphäre und Stärkung der Identifikation

 

Eine angenehme Umgebung und positive Lernatmosphäre fördern das Wohlbefinden in der Schule und damit die Lernmotivation und die Identifikation mit der Schule.

 

Wir messen deshalb einerseits der Schul- und Klassenraumgestaltung, anderseits den höflichen Umgangsformen sowie gemeinsamen Aktivitäten im Schulleben einen besonderen Stellenwert in unserem Schulprogramm bei.

 

Die Klassengemeinschaft ist für die soziale Entwicklung der Kinder entscheidend. Die Vermittlung humanistischer Werte, der Grundsätze des harmonischen Zusammenlebens, der kritischen Auseinandersetzung und der Toleranz sind uns ein wesentliches Anliegen.

 

Drei Faktoren sind hier wichtig:

Schul- und Klassenraumgestaltung, Identifikation und die Grundsätze des harmonischen Zusammenlebens

 

 

Schul- und Klassenraumgestaltung

 

● Verschönerung der Schule und des Pausenhofes

- höhenverstellbare Stühle und Tische

● Lagerung der Freiarbeitsmaterialien in gut zugänglichen Kästen und ansprechenden Regalen

● Leseecke in jedem Klassenraum

● Pausenspielzeug

 

 

Identifikation

   
 

● regelmäßige gemeinsame Feste und Veranstaltungen von Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer wie Projektwoche, Schulfest, Weihnachtsfeier und Fasching

● gemeinsamer Theaterbesuch oder Schulausflug

● gemeinsame Sportveranstaltungen und Wettkämpfe

● Beteiligung aller Kinder und Lehrer an der Einschulungsveranstaltung und der Verabschiedung der 4. Klassen ( Aufführungen, Herrichtung des Klassenraumes, Schmücken der Aula)

● Klassenfeste, Ausflüge und Klassenfahrten zur Förderung der Klassengemeinschaft

● gemeinsame Frühstückspause

● Schul-T-Shirt und Sweatshirt mit Logo

 

 

Grundsätze des harmonischen Zusammenlebens

 

● Regeln und Rituale als feste Elemente der Klassenkultur

● die Schulordnung regelt den gewaltfreien und höflichen Umgang

● Klassensprecherwahl ab der 1. Klassenstufe zur Vermittlung demokratischer Grundsätze und sozialer Verantwortungsbereitschaft

(Schülervertretung)

 

 

3.4 Sport und Gesundheit

Ernährung und Bewegung

Falsche Ernährung und Bewegungsmangel (häufige Beförderung mit dem Auto, Fernseh- und Computerspielkonsum) führen zu motorischen Störungen, fehlender Ausdauer und schwacher Konzentration. Mit einer gezielten Sport- und Bewegungsförderung versuchen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten, dieser Tendenz entgegenzuwirken:



Bewegung

● Sportunterricht bei ausgebildeten Sportlehrkräften

● jährlich stattfindende Bundesjugendspiele in der Leichtathletik

● Teilnahme an Sportwettkämpfen mit anderen Schulen

● Teilnahme am Lauftag und am „Fördelauf“

● Schwimmunterricht im 4. Schuljahr

Ernährung

● tägliches gemeinsames ruhiges Frühstück in der Klasse

° Teilnahme am EU- Schulobstprogramm mit wöchentlicher Lieferung einer Bio-Kiste für jede Klasse

● In regelmäßigen Abständen bereiten die Kinder einer Klasse zusammen mit Eltern und Lehrkräften das „Gemeinsames Frühstück“ vor: Gesunde Lebensmittel werden allen Kindern der Schule für einen geringen Preis angeboten; der Erlös kommt der Klassenkasse zugute. Gegessen wird gemeinsam in den Klassen.

● Angebot eines gesunden Mittagessens

 

 

3.5 Gewaltprävention

 

Miteinander umgehen

Auf Grund der zunehmenden Gewaltbereitschaft in unserer Gesellschaft möchten wir die Kinder dafür sensibilisieren, friedliche Handlungsmöglichkeiten und Methoden der Selbstkontrolle kennenzulernen und anzuwenden. Dabei handelt es sich um Antworten auf sowohl verbale als auch körperliche Gewalt durch Kinder und Erwachsene.

 

Projekt „Gewaltprävention"

Seit dem Jahr 2005 findet jährlich ein Projekt zur „Gewaltprävention“  statt.

 

 

 

 

3.6 Arbeitsgemeinschaften

 

Ballsport

Musik

Kochen

Theater

Für die 3. und 4. Klassen bieten Lehrkräfte Arbeitsgemeinschaften im Umfang einer erweiterten Wochenstunde (50 Minuten) an. Die Kinder können sich zwischen verschiedenen Arbeitsgemeinschaften, wie z. B. Ballsport, Musik, Kunst und Theater entscheiden.

Segeln

Trommeln

Für alle Kinder, die das Schwimmabzeichen „Bronze“ haben, wird außerdem kostenfrei eine Segel-AG angeboten.

 

Zusätzlich gibt es am Nachmittag das Angebot einer Trommel-AG.

 

Angebote dieser Art sollen weiter angeboten und mit Unterstützung der Eltern und außerschulischen kompetenten Partnern ausgebaut werden.

 

 

3.7 Besuch außerschulischer Lernorte

jährlich zwei Lernorte besuchen

In direkter und weiterer Umgebung unserer Schule befinden sich zahlreiche attraktive außerschulische Lernorte, die im Folgenden beispielhaft aufgeführt werden. Jede Klasse besucht im Schuljahr mindestens zwei Lernorte in Form eines Wandertages oder eines mehrtägigen Schulausfluges.

 

● Ostseeexkursion an der Flensburger Förde

● Walderkundung und Jugendwaldspiele

● Besuch des Glücksburger Wasserschlosses

● Projekte bei Artefact

● Erkundung eines Glücksburger Betriebes

(z.B. Bäckerei)

● Planetariumsbesuch

● Teilnahme an Kinoprojekten im Kino „Blue King“

● Besuch der Museen und der Phänomenta

in Flensburg

● Besuch der Landesmuseen in Schleswig

● Besuch des Landschaftsmuseums in Unewatt

mehrtägige Klassenfahrt

Darüber hinaus unternimmt jede Klasse im 3. oder 4. Schuljahr eine mehrtägige Klassenfahrt, um weiter entfernte Lernorte aufzusuchen und um die Klassengemeinschaft zu fördern.

 

 

4. Unterrichtskonzept der Grundschule Glücksburg

 

Unsere pädagogischen Schwerpunkte:

  4.1 Sicherheit und Kontinuität
 

gesellschaftliche Strukturen

 

Die gesellschaftlichen Strukturen und Familienverhältnisse haben sich in den letzten Jahren stark verändert. So konnten wir in der Grundschule feststellen, dass die Kinder zunehmend stärkeren Unruhen ausgesetzt sind.

Sicherheit im Klassenverband

Vor diesem Hintergrund erscheint es uns besonders wichtig, unseren Schülerinnen und Schülern eine stabile und zuverlässige Lernumgebung mit einem festen Klassenverband (Lerngruppe) und einer zuständigen Bezugsperson (Klassenlehrkraft) zu gewährleisten.

 

Wir sehen die Aufgabe der Grundschule darin, die Kinder zu fördern und zu fordern und zwar sowohl in den schulischen Leistungen als auch im Sozialverhalten und in ihrer Selbstkompetenz.

 

Aus diesen Gründen haben wir uns entschieden, grundsätzlich in Jahrgangsklassen zu unterrichten. Im Gegensatz zu einer jahrgangsgemischten Lerngruppe (Klassenstufe 1 / 2) ermöglichen wir so eine Kontinuität der Klassengemeinschaft und Klassenlehrerzugehörigkeit über 4 Jahre.

 

 

4.2 Flexible Eingangsphase

 

Individuell fördern

Lernpläne

Bei uns haben alle Kinder die Möglichkeit, die Eingangsstufe in 1 bis 3 Jahren zu durchlaufen. Indem wir kleine Lerngruppen ermöglichen, können wir alle Kinder individuell fördern und fordern.

Verlängerung und Verkürzung der Eingangsphase

Auf diese Weise hoffen wir, alle Kinder in den vorgesehenen zwei Jahren die Eingangsphase abschließen zu lassen. Sollte dennoch ein Kind drei Jahre benötigen, so kennt es die jüngeren Kinder bereits durch jahrgangsübergreifende Projekte.

Da Materialien der verschiedenen Jahrgänge in den Räumen bereitgestellt werden, können Kinder auch

auf dem höheren Niveau arbeiten und gegebenenfalls die Eingangsphase nach einem Jahr beenden.

 

 

4.3 Jahrgangsübergreifendes Arbeiten

 

Sozialkompetenz

Kinder der 3. Klasse übernehmen Patenschaften für die neuen Erstklässler. Diese begleiten sie über zwei Jahre, bis sie die Schule verlassen. Einmal in der Woche finden die Patenstunden statt. Hier arbeiten die Paten über zwei Unterrichtsstunden jahrgangsübergreifend  miteinander.  Zusätzlich werden auch gemeinsame Unternehmungen (Tagesausflüge) geplant. Durch diese Projekte möchten wir die Sozialkompetenz der Kinder fördern. Die „Jüngeren“ erfahren Halt durch die „Älteren“, die „Älteren“ lernen Verantwortung zu übernehmen.

 

Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass das Patensystem von den Schülerinnen und Schülern gut angenommen wird.

gemeinsames Lernen

 

 Die Kinder lernen sich näher kennen, was bei einem Verbleib in der Eingangsstufe oder einem Wechsel in die 3. Klassenstufe hilfreich ist. Alle Jahrgangsstufen arbeiten in dieser Zeit an einem gemeinsamen Thema.

 

 

4.4 Unterrichtsmethoden

 

Freie Arbeit

Die Freie Arbeit nach Wochenplänen und Werkstattarbeit mit einem vielfältigen Materialangebot werden weiter ausgebaut und gefördert.

 

In der Eingangsstufe werden wir von Kollegen der Förderschule in der präventiven Arbeit unterstützt.

In unserem Unterrichtskonzept steht das individuelle Lernen in vertrauten Lerngruppen im Vordergrund.

 

 

 

 

5. Organisation

 

Kollegium

 

 

 

 

 

Pädagogische Fachkröfte

Zum Kollegium zählen zurzeit die Schulleiterin, sieben Lehrerinnen, ein Lehrer, eine Lehrerin im Vorbereitungsdient  und zwei Lehrkräfte des Förderzentrums. Regelmäßig hospitieren und unterrichten außerdem Studentinnen und Studenten der Universität Flensburg, absolvieren ihr Praktikum oder begleiten Klassenfahrten und Projekte.

 

Die pädagogische Arbeit der Schule wird durch eine Schulassistentin und eine Schulsozialarbeiterin unterstützt. Sie bilden Kinder der 3. und 4. Klassen zu Streitschlichtern aus.

Schulträger

Schulträger ist die Stadt Glücksburg. Sie ist u. a. verpflichtet für die Ausstattung des Schulgebäudes und der Lehr- und Lernmittel zu sorgen, den Sachbedarf der Schule zu decken und das Verwaltungs- und Hilfspersonal zu stellen.

Sekretärin

Die Sekretärin ist für die Grundschule zuständig und montags, mittwochs und freitags von 7.45 Uhr bis 11.45  Uhr erreichbar. Das Sekretariat befindet sich neben dem Rektorenzimmer und ist Anlaufstelle für Lehrkräfte, Schüler/innen, Eltern und Besucher der Schule.

 

Die Telefonnummer der Schule lautet: 04631/1098.

Hausmeister

Der Hausmeister pflegt und überwacht das Schulgebäude, Geräte und das Schulgelände. Er ist ebenso wie die Sekretärin Angestellter der Stadt Glücksburg und täglich bis 13.00 Uhr erreichbar.

Unterrichtsorganisation

Der Unterricht beginnt morgens mit einem offenen Anfang von 7.50  Uhr bis 8.05 Uhr (3. /4. Klasse); bis 8.10 Uhr (1. und 2. Klasse). Das heißt die Kinder kommen bis 8.05, bzw. 8.10 Uhr  Uhr zur Schule. In der offenen Anfangsphase können die Kinder sich unterhalten, lesen, spielen und arbeiten. Die erste Stunde beginnt regulär um 8.05 Uhr, bzw. um 8.10 Uhr.

 

In der 1. und 2. Stunde findet Blockunterricht statt, der offenere Unterrichtsstrukturen ermöglicht. Der Unterricht wird in der Regel von der Klassenlehrkraft erteilt, es klingelt während dieser Zeit nicht zur Pause und es wird eine gemeinsame Frühstückspause eingeplant.

Zu Beginn der 1. Stunde findet in allen Klassen ein Morgenkreis statt. Im Anschluss an den Blockunterricht haben die Kinder eine längere Hofpause von 20 Minuten.

 

Die 3. und 4. Stunde finden  im gewöhnlichen 45-Minuten-Takt statt. Die Kinder der Eingangsstufe (1./2. Klasse) haben um 11.50 Uhr Schulschluss.

Für die 3. und 4. Klassen schließt sich noch eine 10-Minuten-Pause und eine Unterrichtsstunde von 50 Minuten an. Sie haben um 12.50 Uhr Schulschluss.

Unterrichtszeiten

 

Offener Anfang: 7.50– 8.05 Uhr (8.10 Uhr)

1./2.. Stunde:        8.05 (8.10) – 9.50 Uhr

3. Stunde:        10.10 – 10.55 Uhr

4. Stunde:         11.05 – 11.50 Uhr

 

(Schulschluss 1./2. Klasse)

 

5. Stunde:         12.00 – 12.50 Uhr

 

(Schulschluss 3./4. Klasse)

Klassenlehrer –

Co-Klassenlehrer

In jeder Klasse wird nach Möglichkeit ein Hauptfach von einer weiteren Lehrkraft erteilt, die damit Co-Klassenlehrer/in ist und bei Ausfall der Klassenlehrkraft die Klassenlehrerfunktion übernimmt.

 

 

6. Zusammenarbeit mit den Eltern

helfende Hände

Viele Eltern unterstützen tatkräftig die Arbeit der Schule. Sie helfen bei Schulfesten, Projekttagen und begleiten Ausflüge und Klassenfahrten.

Gremien

Darüber hinaus gibt es Gestaltungsmöglichkeiten für Eltern in den dafür vorgesehenen Gremien, wie dem Elternbeirat und der „Arbeitsgruppe Schulentwicklung“

Förderverein

Im Mai 2005 wurde zur Unterstützung der Schule der „Förderverein“ gegründet. Eltern, Lehrer/innen aber auch außerschulische Personen und Verbände haben die Möglichkeit, dem Verein mit einem geringen Mitgliedsbeitrag beizutreten oder Geld zu spenden. Das Geld kommt den Kindern unserer Schule direkt zugute. So unterstützt der Förderverein z.B. die Ausstattung der Schule (Musikinstrumente, Spielgeräte) und gewährt Zuschüsse zu Theateraufführungen, Gewaltpräventionsprojekten und Klassenfahrten.

 

 

7. Zusammenarbeit mit anderen institutionen

Glücksburger Kindergärten

Die Zusammenarbeit mit den Glücksburger Kindergärten (ADS und Evangelischer Kindergarten) gewinnt zunehmend an Bedeutung und findet sich in dem Kapitel Einschulungsverfahren wieder.

Stadtbücherei

Für die Leseförderung bereichern regelmäßige Besuche der Stadtbücherei unsere Arbeit, die trotz knapper Finanzen thematisch zusammengestellte Bücherkisten und Klassenlektüren bereitstellt.

Auferstehungskirche Glücksburg

Mit dem Einschulungsgottesdienst und dem Laternengottesdienst in Verbindung mit dem jährlich stattfindenden Laternelaufen pflegen wir den Kontakt zur Auferstehungskirche Glücksburg. Veranstaltungen wie die regelmäßig stattfindende „Kinderkirche“ bieten darüber hinaus Raum für kleine Aufführungen, die zuvor im Unterricht erarbeitet wurden.

Sportverein TSV Glücksburg 09

Der Sportverein TSV Glücksburg 09 unterstützt uns tatkräftig bei den Bundesjugendspielen und beim Erwerb des Sportabzeichens.

Försterei Glücksburg

In den 4. Klassen werden von der Försterei Glücksburg die Jugendwaldspiele organisiert und durchgeführt.

Planetarium

Die Schule ist Mitglied der Sternwarte Glücksburg. So wird das Planetarium regelmäßig von Schulklassen besucht; zwei Vorträge im Schuljahr sind kostenfrei.

Polizei

Die Polizei übernimmt einen Teil der Verkehrserziehung. Im ersten Schuljahr erhält jede Klasse zwei Stunden Unterricht von Verkehrspolizisten. Hier wird insbesondere das sichere Überqueren der Straße geübt. Im vierten Schuljahr nimmt die Polizei die Radfahrprüfung ab.

 

Die Freiwillige Feuerwehr Glücksburg unterstützt die Schule bei der Brandschutzerziehung mit Materialien, Übungen und Erkundungsgängen.

 

 

8. Ausbildungsschule

Studentinnen / Studenten

Durch die enge Zusammenarbeit mit der Universität Flensburg und dem IQSH (Institut für Qualitätssicherung in Schleswig-Holstein) erhalten wir uns einen regen Austausch mit Studentinnen und Studenten. Wir bieten ihnen die Chance, Erfahrungen im Schulalltag zu sammeln und

Klassenfahrten, Ausflüge und Projekttage zu begleiten.

Lehrkräfte in Ausbildung

Als Ausbildungsschule bieten wir in diesem Zusammenhang die Möglichkeit, als „Lehrer/in im Vorbereitungsdienst“ das 2. Staatsexamen an unserer Schule zu absolvieren. In dieser Zeit werden die Lehrkräfte in Ausbildung von erfahrenen Kolleginnen in ihren Unterrichtsfächern betreut. Die Betreuung erfolgt nach den Vorgaben des IQSH.

 

Die zuständigen Ausbildungslehrkräfte haben sich für ihre Aufgabe in Fortbildungsprogrammen qualifiziert.

 

 

9. Einschulungsverfahren

Sprachstandserhebung

Das Einschulungsverfahren beginnt bereits im Herbst des Vorjahres mit der Sprachstandserhebung, die von der Schule, gegebenenfalls unter Einbeziehung der Sprachheilpädagogen der Förderschule, durchgeführt wird. Kinder mit Sprachauffälligkeiten im Bereich der deutschen Sprache oder der Sprachentwicklung erhalten bis zur Einschulung eine zusätzliche Sprachförderung.

Zusammenarbeit mit den Kindergärten

Mit der schulärztlichen Untersuchung und Gesprächen zwischen der Schulleiterin und den Erzieherinnen in den Kindergärten (mit Einwilligung

der Eltern) wird die Schulfähigkeit der Schüler/innen festgestellt und rechtzeitig evtl. Förderprogramme eingeleitet.

 

Sollte es bei diesen Untersuchungen und Gesprächen Hinweise auf Schulunfähigkeit geben,

finden eingehende Gespräche mit den Eltern und Kindern statt.

Entscheidung zur Einschulung

Alle schulpflichtigen Kinder werden eingeschult.

Die Entscheidung über die Einschulung noch nicht schulpflichtiger Kinder liegt bei der Schulleitung.

Schnuppertag vor den Sommerferien

Alle Kinder, die eingeschult werden, kommen vor den Sommerferien zu einer Schulwoche mit den Erzieherinnen der Kindergärten und zu einem Schnuppertag in die Schule, um den Klassenraum und möglichst auch die zukünftige Lehrkraft kennen zu lernen.

Elternabend vor den Sommerferien

Auch der erste Elternabend findet vor den Sommerferien statt, damit die Eltern rechtzeitig über die Einschulung, benötigte Materialien und den Unterrichtsablauf informiert sind.

 

An diesem Elternabend stellen sich unter anderem das Kollegium und der Elternbeirat vor.

Besuch der kommenden Kinder in den Kindergärten

Eine Lehrkraft besucht die Einschulungskinder in den Kindergärten, um sie kennenzulernen.

Gespräche Klassenlehrkraft und Erzieher

Nach dem ersten Halbjahr der ersten Klasse findet mit Einwilligung der Eltern ein Gespräch zwischen der Klassenlehrkraft und den Erzieherinnen der Kindergärten statt, um eventuelle Schwierigkeiten in der Entwicklung der Kinder und Fördermöglichkeiten rechtzeitig zu erkennen.

Angebote Der Kontakt zwischen Kindergärten und Schule soll darüber hinaus in Form einer gemeinsamen Veranstaltung (z.B. Spielvormittag, Ausflug) während des 1. Schuljahres gegeben werden. Wir streben an, die Zusammenarbeit mit den Kindergärten zu intensivieren.
 

 

10. Betreute Grundschule

 

Seit dem Schuljahr 2007/ 2008 wurde die Betreute Grundschule im Rahmen der Umsetzung der Verlässlichen Grundschule Teil der Grundschule.

Es folgten einige Umstrukturierungen und Erneuerungen:

Zeiten
  • Alle Kinder können ab 7.00 Uhr bis Schulbeginn um 8.00 Uhr und von 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr von pädagogisch ausgebildeten Kräften täglich betreut werden.
Mittagessen
  • Um 13.15 Uhr wird den Kindern ein Mittagessen angeboten, das täglich von einem Koch frisch in der Küche zubereitet wird. Der Preis von 2,80 € für das Mittagessen wird über das Rathaus eingefordert. Wer am Mittagessen teilnehmen möchte und nicht in der Betreuten Grundschule angemeldet ist, zahlt für das Essen 2,80 Euro, welches bei den Betreuungskräften abgerechnet wird.
Sppiel- und Hausaufgabenbetreuung  
  • Nach dem Mittagessen werden die Kinder bei den Hausaufgaben bzw. beim Spiel von den Erzieherinnen betreut.
  • Zusätzlich werden von den Kräften der Betreuten Grundschule und von der

    Jugendpflegerin der Stadt Glücksburg Freizeitangebote gemacht (Fasching, Kino, Bastelarbeiten, Sportangebote, Ausflüge ect.)

Kosten
  • Die Kosten für die Betreuung sind bei der Stadt Glücksburg zu entrichten (nähere Informationen erhalten Sie im Rathaus oder direkt in der Betreuten Grundschule).
 
Tel: 04631 / 1041